Gesamtprogramm

sachbuch

Berlin wird feministisch

Das Beste, was von der 68er Bewegung blieb

Cristina Perincioli

Broschiert, 240 Seiten, 24,90 Euro

ISBN: 978-3-89656-232-6

1968 – der Wendepunkt der Studentenbewegung – be­traten die Frauen die Bühne: undogmatisch, basisdemokratisch und autonom schufen Feministinnen Hunderte innovativer Projekte und Frauenzentren und haben die Gesellschaft entscheidend verändert.
Will man erfahren, wie ein Modernisierungsschub initiiert wird, lohnt es, den Beginn der Frauenbewegung zu kennen. Was machte die Lesben so rebellisch und mutig? Eben noch verborgen, übernahmen sie die Vorhut. Was trieb so viele Frauen auf die Barrikaden? Woher die Inspiration, die Wut, die Freude am Kampf? Wie befreiten sie sich in einem Umfeld, geprägt von Polizei, Berufsverboten, Medienhetze und nicht zuletzt der bohrenden Kritik dogmatischer Linker?
Am Beispiel Berlins erzählt Cristina Perincioli die Jahre 1968-1974 entlang ihrer persönlichen Erfahrung und der von 28 weiteren Beteiligten – Akteurinnen, die sie streitbar und anschaulich zu Wort kommen lässt und auch zu den internen Konflikten befragt. Mehr als 80 Fotos illustrieren Geschehnisse und Personen.

Weitere spannende Sachbücher im Querverlag:
Claudia Schoppmann Verbotene Verhältnisse
Axel Schock und Manuela Kay Out im Kino
Axel Schock und Karen-Susan Fessel OUT!
Lutz van Dijk Einsam war ich nie
Dennert (et al.) In Bewegung bleiben – 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben