Reise-Spezial

 



Uli Streib-Brzic

Dieses zweite Foto zeigt die ewigen Feuerquellen auf einem Berg in der Nähe von Cirali, Türkei. Dort, so geht die Legende, lebte einst die Chimäre ein Mischwesen aus Löwe, Ziege und Schlange mit drei Köpfen. Dieses Ungeheuer war für Mensch und Tier eine große Bedrohung. Deshalb beauftragte König Jobates den lykischen Helden Bellerophon, einen Enkel des Sisyphos, die Chimäre zu töten. Wie in der griechischen Mythologie nicht anders zu erwarten, waren die Götter auf der Seite des Helden und stellten ihm das geflügelte Pferd Pegasus zur Verfügung. So konnte Bellerophon die Chimäre aus der Luft erledigen. Er stieß dem Monster sein Schwert tief in den Rachen und durchbohrte dabei auch seine feuerspeiende, grässliche Zunge.
Das schöne Märchen endet natürlich mit einer Hochzeit des Helden und der Königstochter. Allerdings ließ sich dieses feuerspeiende Organ nicht ganz löschen. Es speit heute noch sein Feuer auf einem Hügel bei Cirali, weshalb die Gegend um dieses Feuer von den Einheimischen „Yanartas” genannt wird, was soviel bedeutet wie „brennender Stein“.

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