Pressematerialien

 

Übersicht Querverlag Herbstneuerscheinungen 2007

Regina Nössler
Morgen ohne Gestern
Roman
Broschiert, 192 Seiten, 14,90 Euro
ISBN: 978-3-89656-145-9

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Kurztext:
Eine Frau verliert ihr Gedächtnis. Mühsam versucht sie, ihren Alltag wiederzufinden, und entdeckt immer mehr Ungereimtheiten. Eindringlich und außergewöhnlich spannend erzählt Regina Nössler in ihrem neuen Roman „Morgen ohne Gestern“ (Querverlag 2007) von der Suche einer jungen Frau nach wahren Gefühlen und sich selbst.

Christine Hoffmann wacht eines Morgens im Krankenhaus auf und hat ihr Leben vergessen. Folge einer Gehirnerschütterung aufgrund eines Sturzes, an den sie sich nicht zu erinnern vermag und für den es keine Zeugen zu geben scheint. Ihre Eltern sind ihr ebenso fremd wie ihre beste Freundin Grit, selbst ihre Lebensgefährtin Marion erkennt sie nicht wieder. Christines Alltag wird zu einem Puzzle, das sie aus Erzählungen und Erinnerungsblitzen neu zusammensetzen muss. Wer war sie, wer ist sie? Ist sie noch immer dieselbe? Warum findet sie den Duschvorhang, der ihr angeblich so gefallen hatte, jetzt abscheulich? Immer wieder bekommt sie von anderen Menschen gesagt, wie sie war, was sie mochte. Doch ihre Empfindungen scheinen sich geändert zu haben. Selbst die Liebe zu Marion wird zweifelhaft, als sie Eva begegnet und sich sofort in sie verliebt. Liebe und Glück, zwei Gefühle, die sie eben noch mit Marion, mit der sie acht Jahre eine Beziehung gehabt haben soll, mühsam neu zu erlernen versuchte. Und schließlich ist da der Name „Frau Berger“, eine Person, die außer Christine niemand zu kennen scheint.
In ihrem neuen Beziehungsthriller „Morgen ohne Gestern“ folgt Regina Nössler mit ihrer klaren Sprache einer jungen Frau auf der Suche nach wahren Gefühlen und sich selbst. Gewohnt eindringlich und außergewöhnlich spannend erzählt Nössler von den Beunruhigungen unseres alltäglichen Lebens, wenn der Glaube, zu wissen, wer man ist, erschüttert wird.

Regina Nössler, geboren 1964 in Altenhundem. Studium der Germanistik und Film- und Fernsehwissenschaften. Lebt als freie Autorin und Lektorin in Berlin. Bislang fünf Romane und zwei Bände mit Erzählungen, im Querverlag erschien zuletzt „Alltag tötet – Geschichten über die Liebe“ (2003).

 

René Oltmanns
Liebe auf ex!
Roman
Broschiert, 192 Seiten, 14,90 Euro
ISBN: 978-3-89656-146-6

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Kurztext:
Irgendwo muss er doch sein, der „Mister X“! Steffen will das Singledasein beenden. Mit der Zigarette im Mund und dem Sektglas in der Hand beginnt die Suche nach dem Märchenprinzen. Der Debütroman „Liebe auf ex!“ von René Oltmanns (Querverlag 2007) zeichnet charmant das Porträt einer neuen Generation von jungen Schwulen in der Großstadt.


Steffen hat gerade eine Beziehung hinter sich gebracht. Doch die wiedergewonnene Freiheit des Alleinseins macht ihn nicht wirklich glücklich. Schließlich ist er jung, attraktiv, trinkfest und hat als arbeitsloser Schauspieler doch eine Menge interessanter Zukunftsperspektiven zu bieten.
Aber irgendwie will es nicht klappen und Filzläuse scheinen die einzigen Wesen zu sein, die gewillt sind, eine flüchtige Bindung mit ihm einzugehen. Dass der Neue des Exfreunds Andreas ein Pferdegebiss hat, ist nur ein schwacher Trost für Steffens angekratztes Ego.
Es hilft alles nichts, er muss das Singledasein bei den Hörnern packen. Mit der Zigarette im Mund und dem Sektglas in der Hand wagt Steffen einen weiteren Versuch. An seiner Seite weiß er die beste Freundin Marie. Seine Suche führt ihn durch die Hamburger Szene, in die Kleinstadt, wo er aufwuchs, über die Flure des Arbeitsamtes und die Warteräume der Casting-Agenturen. Und wie es das Schicksal so will, kreuzt der Ex häufiger seinen Weg, als ihm lieb ist ...
René Oltmanns zeichnet in seinem ersten Roman „Liebe auf ex!“ nicht nur das Porträt eines Großstadtschwulen auf der Suche nach dem persönlichen Glück, sondern das einer ganzen Generation zwischen Hartz IV, Bindungsphobie und der Utopie vom Märchenprinzen.

René Oltmanns, 1979 in Gifhorn geboren, 2000-2003 Studium der Darstellenden Künste am Hamburger Schauspielstudio Frese, seit 2003 als freischaffender Schauspieler und Sprecher tätig, zahlreiche Theater- und TV-Engagements. Er lebt in München.

 

Egbert Hörmann
Cruising mit den Wonderboys
und andere schwule Erkenntnisse
Broschiert, 192 Seiten, 14,90 Euro
ISBN: 978-3-89656-147-3

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Kurztext:
Egbert Hörmann ist die kompetent-witzige Richtschnur in allen wichtigen Fragen des schwulen Lifestyles. „Cruising mit den Wonderboys“ hilft bei Body-Krisen vor Uschi’s Wellness-Point ebenso wie bei Begegnungen mit 50-jährigen „Jeansboys“, verrät, warum man nicht zum Mardi Gras fahren und Filmfestivals meiden sollte.

In der ach so verwirrenden Welt der Vielfalt braucht es Menschen, die den Durchblick behalten: Menschen wie Egbert Hörmann. In „Cruising mit den Wonderboys“ unternimmt er einen ebenso witzigen wie tiefgründigen Streifzug durch die schöne Welt des Scheins und des ernüchternden Seins.
Mit seinem unbestechlichen Blick und seiner scharfen Feder spießt er allerlei Kurioses und Denkwürdiges im Alltag seiner Zeitgenossen auf. Er schafft es, den Bogen von so elementaren Körperteilen wie dem Arsch („Einer, der immer kann – Alles für den Arsch“) über zentrale High-Society-Events wie Modeschauen („Beauty and the Beasts“) bis hin zu konkreten Nicht-Reise-Tipps („Fahren Sie bloß nicht zum Mardi Gras“) zu spannen. Es ist ein wunderbarer Streifzug durch die vielfältigen Erscheinungen der (nicht nur) schwulen Kultur: durch die Szene mit ihren oft obskuren Normen wie Jugendwahn und Fitness-Kollaps, durch die Kunstwerke eines David Hockneys und Robert Mapplethorpes oder durch die Glitzerwelten Versaces und Divines.
„Cruising mit den Wonderboys“ versammelt erstmals zahlreiche Texte und Kolumnen von Egbert Hörmann, die zuvor in der Frankfurter Rundschau, der Berliner Programmzeitschrift Tip, in der Siegessäule, Männer Aktuell und anderen Magazinen erschienen sind, sowie unveröffentlichte Texte.
Ein Essay-Band vom Feinsten: böse, hintergründig und erbarmungslos komisch!

Egbert Hörmann, geboren 1956, studierte Amerikanistik, Anglistik, Romanistik und ist freiberuflich als Kulturjournalist, Filmkritiker und Übersetzer tätig. Er lebt in Berlin und St. Petersburg und arbeitet derzeit an einem Meister- bzw. Monsterwerk, den intimen Memoiren "Weiße Nächte eines alten Kindes".

 

Gabriele Dennert, Christiane Leidinger, Franziska Rauchut (Hg.)
In Bewegung bleiben
100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben
Broschiert, 448 Seiten, 24,90 Euro
ISBN: 978-3-89656-148-0

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Die gesamte Lesbengeschichte in einem Band – informativ, vielfältig, historisch, bunt, analytisch und streitbar, geschrieben aus der Sicht der Aktiven. „In Bewegung bleiben“ versammelt rund 100 Beiträge zur politischen Organisierung, Alltag und Kultur lesbischer Frauen im 20. Jahrhundert: gesellschaftliche Kämpfe, Widerstand und Rückschläge, Spaß und Lust, Kontroversen und Streit. Zahlreiche Fotos, Plakate und Titelbilder illustrieren Bewegungsaktionen und Bewegungsalltag.
In einem bisher einmaligen Projekt zeichnet dieses spannende Lesebuch ein lebendiges Bild der politischen Lesbenbewegung in Deutschland vom Ende des 19. bis zum 21. Jahrhundert. Gelebte Geschichte, die Feministinnen der ersten Stunde genauso begeistern wird wie junge Lesben und alle politisch Interessierten.

Die Herausgeberinnen:

Gabriele Dennert, geboren 1971 in Erlangen, lebt in Nürnberg. Medizinerin, Promotion zu Lesbengesundheit, Master of Public Health. Seit 1987 in linken, feministischen und lesbischen Zusammenhängen unterwegs. Betreut die Website www.lesbengesundheit.de

Christiane Leidinger, geboren 1969, freiberufliche Politologin, promovierte 2002 am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität in Gießen zu Medien und Globalisierung, seit zehn Jahren Lehrbeauftragte v.a. an Berliner Universitäten, lehrt und forscht zu den Bereichen Neue Soziale Bewegungen, Lesbenbewegung BRD und DDR, Frauen- und Lesbengeschichte im 19./20. Jahrhundert, lesbisch-feministische/queere Theorien, Medien, Militarisierung und Politische Theorie.

Franziska Rauchut, geboren 1978, lebt in Berlin, promovierende Publizistik- und Kommunikationswissenschaftlerin. Aktiv in frauen-, lesben- und queerpolitischen Bezügen, z.B. im Netzwerk lesbisch-feministisch-queerer Forscherinnen (lfq). Arbeitsschwerpunkte: Queer Studies, Postmoderne Feministische Theorie, Soziale Bewegungen.

 

Uli Streib-Brzic (Hg.)
Das lesbisch-schwule Babybuch
Ein Ratgeber zu Kinderwunsch und Elternschaft
Broschiert, 164 Seiten, 14,90 Euro
ISBN: 978-3-89656-149-7

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Kurztext:
Ein unentbehrlicher Rechtsratgeber für alle Schwulen und Lesben auf dem Weg der Familiengründung. „Das lesbisch-schwule Babybuch“ beantwortet die wichtigsten Fragen zu Adoption, Pflegschaft, Sorgerecht, alternative Befruchtung. Vollständig überarbeitete Neuausgabe! Mit Comics von Eva Wagendristel.

Die vollständig überarbeitete Neuausgabe des „lesbisch-schwulen Babybuchs“ richtet sich an alle Lesben und Schwulen, die sich in welcher Familienkonstellation auch immer – als Paar, zu mehreren oder alleine – mit ihrem Kinderwunsch beschäftigen. Dieser Rechtsratgeber beantwortet in fünf Kapiteln die wichtigsten Fragen und Themen, die auf dem Weg der Familiengründung beschäftigen:

Insemination
Adoption
Pflegekindschaft
Co-Elternschaft
Wenn Schwule und Lesben schon Eltern sind

Die Kapitel wurden von kompetenten Autorinnen und Autoren verfasst, die als JuristInnen, PädagogInnen, PsychologInnen seit vielen Jahren mit Eltern und zum Thema arbeiten. Jedes Kapitel enthält Beispiele, die die Erfahrungen von Lesben und Schwulen mit Adoption, Pflegschaft, Sorgerechtsverfahren und alternativer Befruchtung dokumentieren.
Im Anhang finden Interessierte zahlreiche Adressen von Verbänden, Netzwerken und Beratungsstellen sowie Literaturtipps zum Weiterlesen. „Das lesbisch-schwule Babybuch“ gibt umfassende Informationen: übersichtlich, konkret, lebensnah. Es macht allen Mut, die lesbische Mütter und schwule Väter werden wollen!

Die Herausgeberin Uli Streib-Brzic, geboren 1959, Soziologin, lebt in Berlin. Arbeitet im Trainings-, Beratungs- und Fortbildungsbereich zu den Themen Gewaltprävention und konstruktiver Konfliktlösung und als systemische Therapeutin mit Jugendlichen und Erwachsenen. Veröffentlichungen: „Von nun an nannten sie sich Mütter – Lesben und Kinder“ (Orlanda Verlag, 1991); „Und was sagen die Kinder dazu? Gespräche mit Töchtern und Söhnen lesbischer und schwuler Eltern“ (zusammen mit Stephanie Gerlach; Querverlag 2005).


S. Dudek, R. Harnisch, R. Haag, K. Hanenkamp, C. Körner, C. de la Motte-Sherman (Hg.)
Das Recht, anders zu sein
Menschenrechtsverletzungen
Broschiert, 204 Seiten, 14,90 Euro
ISBN: 978-3-89656-150-3

Die Problematik von Menschenrechtsverletzungen aufgrund sexueller Orientierung und Genderidentität hat in den letzten Jahren nichts an Brisanz verloren. Noch immer werden Menschen weltweit verfolgt, kriminalisiert und bedroht, weil sie „anders“ sind. Das von Mitgliedern der Sektionskoordinationsgruppe und Berliner Bezirkskoordinationsgruppe „Menschenrechte und sexuelle Identität“ (MERSI) von amnesty international herausgegebene Buch dokumentiert zahlreiche aktuelle Fälle von Menschenrechtsverletzungen an Lesben, Schwulen und Transgender in über fünfzig Ländern. Ausführlich wird über rechtliche Bestimmungen und den Umgang mit Homosexualität in den verschiedenen Regionen der Welt informiert. Einen Überblick über die Situation in einzelnen Staaten bietet eine Ländertabelle sowie eine ausklappbare Landkarte am Ende des Buches.