David hat sich vieles nicht ausgesucht: weder seine psychische Erkrankung noch das Trauma, das ihn seit Jahren begleitet. In einem Wohnheim für junge Erwachsene soll er lernen, seine Krankheit zu akzeptieren, Stabilität und eine neue Lebens­perspektive finden. Hier lernt er den aus Afghanistan geflüchteten Amir kennen, der mit Verlusterfahrungen und Schuldgefühlen zu kämpfen hat. Zwischen ersten Gesprächen und gemeinsamen Momenten wächst etwas Unerwartetes: Nähe. Vertrauen. Liebe.

Was sie verbindet, macht ihre Beziehung zugleich zerbrechlich. Beide tragen Erinnerungen, die sich nicht einfach abschütteln lassen, doch sie eint auch der Wille, trotz ihrer Verletzungen ihren Weg in ein glückliches Leben zu finden, der sie neben neuen Erfahrungen und Fortschritten auch immer wieder mit schmerzhaften Rückschlägen konfrontiert.

Was ich aus all dem mache erzählt die Geschichte zweier junger Männer, die sich Stück für Stück die Kontrolle über ihr Leben zurückholen und selbst darüber entscheiden wollen, wer sie sind – und wen sie lieben.

Probekapitel