„Queerness“ steht im Zentrum erbitterter Kulturkämpfe. So hat es nach Jahrzehnten großer Erfolge manchmal den Anschein, als wären wir auf uns selbst zurückgeworfen. Was bedeutet unter diesen Bedingungen „Queerpolitik“, was kann und sollte sie leisten? Wo findet sie statt? Und für wen und mit wem muss sie kämpfen? In diesem Essay schaut Klaus Lederer erst zurück, doch es geht auch darum, anhand des Wegs der vergangenen drei Jahrzehnte einen entschlossenen Blick nach vorne zu werfen.

Klaus Lederer ist parteilos und Sprecher für Queerpolitik der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin. Von 2005 bis 2016 Landesvorsitzender der LINKEN, von 2016 bis 2023 Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa.

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